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September 2020      

04. - 06.

Grenzen, Horizonte und Einschränkungen

Dr. James Feil (USA)


750.--

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Eine neue Sichtweise von Grenzen, Horizonten und Einschränkungen: Wer bin ich und was sind wir?

Grenzen sind eines der wichtigsten Elemente, die das Leben, wie wir es kennen, ermöglichen. Grenzen dienen zunächst dazu, eine von der äusseren Welt getrennte innere Welt aufzubauen, und ermöglichen dann, wie in der Zellmembran, den Austausch zwischen ihnen. Sie ermöglichen den Austausch von Nahrung, Abfallstoffen sowie Bau- und Reparaturmaterialien, die sich je nach Bedarf in die Zelle hinein und aus ihr heraus bewegen. Sie sagen "ja" und "nein" zu dem, was rein und raus geht, aber sie tun es auf eine sehr präzise und kontrollierte Weise. Sie haben eine sehr klare Struktur und können unterscheiden, was lebenserhaltend ist und was nicht. Man könnte sagen, sie "fühlen" ihren Weg, und ihr Gefühl ist das Ergebnis ihrer Biochemie, die die entsprechenden Moleküle anzieht und abstösst.

Grenzen steuern diesen Austausch, indem sie ihre Durchlässigkeit verändern - sie können sehr porös sein und starr und dicht werden. Sie verändern effektiv ihre Form je nach Zustand der inneren und äusseren Umgebung. In diesem Rahmen könnte man Beschränkung als jene extreme Position definieren, an denen eine Grenze keine elastische Kapazität mehr besitzt. Wenn sie ihr Limit erreicht erreicht hat, kann sie sich nicht mehr in die Richtung bewegen, in die sie ging, sondern nur noch dort bleiben oder sich zurückziehen. Wenn sich der Organismus über seine äusserste Grenze hinaus bewegt, läuft er Gefahr, sich selbst zu schädigen oder Notfallreaktionen auszulösen. Daher muss man in der Lage sein, eine physiologische oder psychologische Barriere von einer selbst auferlegten Beschränkung zu unterscheiden, die modifiziert werden kann.

Horizonte können als Grenzen verstanden werden, die relativ undefiniert, unterformt sind. Horizonte sind wahrnehmbar und visualisierbar, aber dennoch offen. Sie müssen erforscht und erprobt werden, um eine funktionale Form anzunehmen und deutlich zu werden. Oft erfordern sie das Eingehen von Risiken und die Konfrontation mit dem Unbekannten - wie zum Beispiel die Erforschung des amerikanischen Westens in früheren Tagen, der lange wie ein verlockender Horizont vor den Pionieren lag.

Diese Ideen werden die Grundlage für dieses Seminar bilden, das die TeilnehmerInnen in eine konzeptuelle und experimentelle Erforschung der Funktionen und Rollen von Grenzen, Begrenzungen, Einschränkungen und Grenzverläufen einbezieht. Der Kurs wird Vorträge, Demonstrationen und eine Vielzahl von Übungen und Erfahrungen nutzen, um sowohl unsere Erfahrungen zu personalisieren als auch Wege zu finden, dieses Material in der Praxis anzuwenden.



Kurssprache: Englisch mit deutscher Übersetzung

Kosten: CHF 750.--

Kursdaten, Zeiten und Ort:
04. - 06. September 2020 (Freitag - Sonntag)

Kurszeiten: 10.00 - 13.00 und 14.30 - 17.30 Uhr
Kursort: Zürich

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Kursleitung: Dr. James Feil (USA)

Dr. James «Jim» Feil, ehemals Professor für Englische Literatur, studierte über viele Jahre Polarity-Therapie direkt bei ihrem Gründer Dr. Randolph Stone sowie bei dessen engstem Vertrauten, Dr. Pierre Pannetier. Sein Wissen stammt somit aus erster Quelle. Durch die langjährige Erfahrung als Therapeut und Lehrer ist er in der Lage, das Polarity Modell umfassend zu unterrichten. Von 1977 – 1984 lehrte er Polarity Therapie und holistische Gesundheitslehre an der John-F.-Kennedy-University in San Francisco, innerhalb der Fakultät für «Clinical Holistic Health Education». Er doktorierte 1987 als Chiropraktor. Seine weitgespannte Berufserfahrung ist geprägt von der Zusammenarbeit mit dem bekannten Astrologen Stephen Arroyo sowie jahrelanger Studien beim körperorientierten Psychologen Stanley Keleman und Weiterbildungen in craniosacraler, prä- und perinataler Therapie. Er ist Gründungsmitglied der American Polarity Therapy Association (APTA) und unterrichtet in den USA, England, Deutschland, Spanien und der Schweiz.
Aus- und Weiterbildungen mit Dr.  James Feil

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3. Zürcher Polarity-Tage 2017: <br>EMBRYOLOGIE UND POLARITY Flow als Ordnungsprinzip von Ganzheit